MAnifestation

Der Mai ist der Monat der Manifestation. Die Blüten öffnen sich und wollen gesehen, gerochen und umworben werden. Die Insekten summen und fliegen. Der Mai ist der Monat, der all unsere Sinne anspricht. Er dringt in uns ein. Wir werden umgarnt von den Düften und Farben.

Die Natur macht es uns einmal mehr vor: verbunden mit dem Fluss von „werden – sein – vergehen“, ist die Manifestation der konsequente Schritt, der nun ansteht.

Auch ich als Menschenwesen werde aufgefordert zu manifestieren. Auch ich darf mich zeigen, in meiner Schönheit und Pracht, mit meinem ganzen Potential. Meine innere, ureigene Kraft will sich im Aussen zeigen, will im Aussen ihren Ausdruck finden. Verbunden mit dem natürlichen Zyklus von „werden – sein – vergehen“ werde ich diesen Schritt wagen. Manifestation braucht Mut, denn etwas aus meinem Inneren will im Aussen sichtbar werden. Einer Geburt gleich, wird sich, was ich in mir getragen habe, was sich in mir geformt hat, nun der Welt präsentieren. Und da steckt eine Kraft dahinter, ein Gefühl von…ich kann nicht anders, …ich muss einfach. Wenn ich dieser SeinsKraft nicht nachgebe, wenn ich den geeigneten Ausdruck nicht zulasse, wird es Reaktionen geben. Auf körperlicher Ebene können Schmerzen auftreten , Verspannungen zeigen sich, der Ruf des Körpers, die Energie fliessen zu lassen. Auch auf der psychischen Ebene kann es zu Bewegungen kommen. Oft ist es Angst, die uns daran hindert, den Schritt der Manifestation zu wagen.

Was steht hinter dieser Angst? Wenn wir uns zeigen, mit unserem Ureigenen, dann werden wir verletzlich. Wir werden sichtbar und somit angreifbar und verletzbar. Aber auf der anderen Seite werden wir sichtbar und bewirken etwas im Aussen, stossen mit unserem Manifest auf Resonanz. Ganz angeschlossen an den natürlichen Zyklus führt dann eines zum nächsten, ohne dass wir im Voraus schon die ganze Weite überblicken können.

Und wenn es nicht greift, wenn meine Manifestation ins Leere läuft? Dann bekomme ich die nächste Chance. In der Natur haben wir es eben auch erlebt: alles steht in prächtiger Blüte, da kommt eine Kälte. Einiges stirbt dabei ab, anderes überlebt. Und im nächsten Frühling? Mutter Erde, die Natur startet von Neuem. Voller Vertrauen und Zuversicht. Ohne zu hadern oder sich zu hinterfragen.

So wünsche ich uns Menschenwesen Vertrauen und Zuversicht. Zeigen wir unser Potential, lassen wir unseren inneren Schatz nach aussen strahlen, lassen wir unsere Verletzlichkeit zu. Leben wir Lebendigkeit.

Wenn du dich beim Lesen dieser Zeilen angesprochen fühlst, wenn du merkst, genau, da ist etwas, das raus will, aber irgendwo klemmt es, dann ist eine Shiatsu-Behandlung eine Möglichkeit, dich wieder mit deinem ureigenen Fluss zu verbinden. Zusammen schauen wir dein Bedürfnis an, versuchen zu entdecken, wo es fliesst, um dann in der Behandlung genau da anzuknüpfen. Wir beide, ich als Gebende du als Empfangende halten den Fokus auf dem Lebendigen, auf der Bewegung. Verbunden mit dem Leben in dir erfährst du durch mich Berührung die bewegt. Berührung aus dem Herzen, aus dem Leben heraus, aus der Verbundenheit heraus.

Probier es aus und schau was passiert!

Ich freue mich auf dich, auf Manifestationen, auf Leben und Sein

Von Herzen Carolina à Porta Biner

 

Ps: Foto von einer Löwenzahblüte in ihrer grossen Zartheit und Verletzlichkeit